• So sammeln sich an einem Sommertag

    02.07.23

    “So on a summer’s day waves collect, overbalance, and fall; collect and fall; and the wholeworld seems to be saying ‚that is all‘ more and more ponderously, until even the heart in the body which lies in the sun on the beach says too ‚that is all‘. Fear no more, says the heart. Fear no more, says the heart, committing its burden to some sea, which sighs collectively for all sorrows, and renews, begins, collects, lets fall.”

    Let’s collect the moments in which the summer graces us and share a pause in the ongoing pulsation of time.

    Lasst uns die Momente einfangen in denen der Sommer uns schmeichelt und gemeinsam Innehalten im währenden pulsieren der Zeit mit den Zeilen aus Virginia Woolfs Mrs Delloway:

    „So sammeln sich an einem Sommertag die Wellen, überschlagen sich und fallen, sammeln sich und fallen, und die ganze Welt scheint immer lauter zu sagen ‚das ist alles‘, bis auch das Herz im Körper, der am Strand in der Sonne liegt, sagt ‚das ist alles‘. Fürchte dich nicht mehr, sagt das Herz. Fürchte dich nicht mehr, sagt das Herz und übergibt seine Last einem Meer, das kollektiv für alle Sorgen seufzt und erneuert, beginnt, sammelt, fallen lässt.“

  • Der Puls des Universums

    16.04.23

    „In jedem von uns, so unvollkommen er auch sei, schlägt ein lautloser Puls von vollkommenem Rhythmus, ein Komplex von Wellenformen und Resonanzen, der absolut individuell und einzigartig ist und uns gleichzeitig mit dem ganzen Universum verbindet. Gelingt es uns, dieses Pulsschlags innezuwerden, dann kann sich unsere persönliche Erfahrung von Grund auf verändern und damit in gewisser Weise auch unsere Umwelt.“

    “At the heart of each of us, whatever our imperfections, there exists a silent pulse of perfect rhythm, made up of wave forms and resonances, which is absolutely individual and unique, and yet which connects us to everything in the universe. The act of getting in touch with this pulse can transform our personal experience and in some way alter the world around us.”

    The Silent Pulse – von George Burr Leonard 1978 NY
  • Gewitter im Herzen

    03.04.23

    Wenn Gewitter im Herzen donnert, spaltet Licht das Dunkel entzwei. Es gibt dann zwei Orte des bewussten Selbsterkennens: den spontaner Bewusstheit, voller Gefühlsunruhe und den universellen Bewusstseins, voller Gefühlsruhe. Lass deinen Geist wissen, dass in beiden Orten Du selbst sein darfst. Wir treffen uns dort.

  • Spiel mit dem Körper im Raum

    12.03.23

    Im Spiel mit dem Körper im Raum, lösen wir Zeitdruck im Vertrauen. Drehen den Raum im Kopf herum, schon springt unser Herz durch die Decke, wohin? Im Himmel der Erde ganz nah gekommen, löst Spannung das Wirrwar im Kopf besonnen.

  • B OOM!

    19.02.23

    es ist zum exlodieren viel – zu viel was an uns wetzt, uns fetzt – drum setzt die microorganismen eures selbst in funkenregenglanz und tanzt mit mir.

    lies dazu das Bombenrezept von Dirceu Villa „a receita da bomba num caderno de culinária“

    https://www.lyrikline.org/de/gedichte/receita-da-bomba-num-caderno-de-culinaria-8211
  • Siegen

    11.02.23

    La mayor victoria es vencerse a sí mismo.Der größte Sieg ist sich selbst zu besiegen.

    Calderon de la Barca 1600 -1681

  • Ist das Leben rund?

    …Wahrscheinlich ist auch das Leben rund
    Denn sieh: Man hat angenommen,
    die Erde sei flach. Das war auch wahr,
    sie ist es auch heute noch,
    von Paris bis Asnières zum Beispiel.
    Allein das hindert die Wissenschaft
    nicht zu beweisen, dass die Erde vor allem rund ist.
    Was gegenwärtig niemand bestreitet.
    Nun glaubt man aber trotzdem noch heute,
    das Leben sei flach und reiche von der Geburt
    bis zum Tod. Allein, wahrscheinlich ist
    auch das Leben rund und an Ausdehnung
    und Fähigkeiten weit bedeutender als die
    uns heute bekannte einzige Hemnisphäre.

    Vincent van Gogh 1853-1890

  • Gut gestimmt ins Neue Jahr

    09.01.23

    Ich wünsche Euch allen ein gut gestimmtes Neues Jahr, dafür drehen wir weiterhin die Chakren-Räder unseres Energiekörpers, wie die Wirbel eines Instruments um uns immer wieder neu einzustimmen und mit Spannung dem Moment lauschen und uns darin wohlig bewegen.

  • Den Wind beruhigen

    19.12.22

    Zur Wintersonnenwende: In diesen kalten Tagen müssen wir den Wind beruhigen damit uns der Frost nicht beißt. Dann leuchtet auch die Flamme kerzengerade und still und wir sehen den schönen inneren Schein, wie ein Keim, der honiggelb glüht im Kern des Lichterreim.

    So far away from the sun – let’s surrender to the darkness and remain a little longer lying down at the end. In these cold days we must calm the wind so that the frost does not bite us. Then also the flame shines straight and still and we see the beautiful inner glow, like a seed, that glows honey-yellow in the rhyme of light.